Gang- und Laufstilanalyse

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Wirbelsäulenanalyse: statisch und dynamisch

Eine Wirbelsäulenvermessung dient:

  • der Früherkennung von Defiziten in Haltung und Körperstatik
  • der Prävention von dauerhafter Fehlhaltung, aus der chronische Schmerzen resultieren
  • für Empfehlung für Schuh- und Einlagenversorgung

Bei der 3D-Wirbelsäulenvermessung handelt es sich um ein berührungsloses Messverfahren, das rein lichtoptisch funktioniert: Ein Linienraster wird auf den Rücken projiziert und von einer Videokamera aufgezeichnet. Eine Computersoftware analysiert die Linienkrümmungen und generiert daraus ein drei-dimensionales  Abbild der Rückenoberfläche. Anhand dieses „virtuellen Gipsabdrucks“ des Rückens lässt sich der räumliche Verlauf der Wirbelsäule und die Stellung des Beckens rekonstruieren. Die Messung dauert nur wenige Sekunden und liefert dabei Informationen über die gesamte Körperstatik und Haltung, wie z.B.  Wirbelsäulenkrümmung, Wirbelkörperrotation, Beckenstellung und sogar muskuläre Dysbalancen.

Mit dem 4D-Motion Lab ist es nun möglich, die Wirbelsäulenvermessung in die Dynamik zu überführen. Eine softwaregestützter Kameratechnik (60 Bilder pro Sekunde) misst während des Gehens das komplexe Zusammenwirken von Wirbelsäule und Becken und überträgt dieses in bewegte Bilder. Vor allem im Bereich der Verschleißprävention der Bandscheiben und anderer degenerativer Erkrankungen der Wirbelsäule stellt die 4D Wirbelsäulenvermessung ein wirksames Werkzeug für die Früherkennung dar. Anschauliche Grafiken ermöglichen zudem ausführlich über die Ausgangssituation und die Therapiemöglichkeiten zu informieren.

Ablauf
Sie stehen vor einer Aufnahmeeinrichtung, bestehend aus Videokamera und einem Projektor. Der Projektor wirft parallele Messlinien auf die Rückenoberfläche, die Videokamera gibt das dreidimensionale Muster an einen Computer weiter. Die Software wertet die gemessenen Daten aus und ermittelt die Form des gesamten Rückens, der Wirbelsäule und die Stellung des Beckens. Haltungskorrekturen können durch eine höhenverstellbare Plattform genau simuliert werden (Beinlängendifferenz, Wirbelsäulenaufrichtung usw.); bei Verlaufskontrollen ist die Veränderung zu früheren Aufnahmen am Computer darstellbar.