Sportler

Interview mit Christian Pander nach seinem ersten Mannschaftstraining

Der Fußballbundesligaprofi und Linksverteidiger des FC Schalke 04 unterzog sich nach einer erneuten Knieverletzung im August 2009 einer weiteren Operation. Danach absolvierte er im medicos.AufSchalke eine 8-monatige Rehabilitation. Am Donnerstag, 06. April 2010, nahm er nach seiner Verletzungspause erstmals wieder am Mannschafts- training teil.

Wie fühlst Du Dich nach dem ersten Training und wie hat die Mannschaft/ der Trainer Dich aufgenommen?
Ich fühle mich sehr gut und habe das erste Training prima mitmachen können. Es ist schön, wieder mit der Mannschaft zu trainieren. Die Jungs haben sich sehr gefreut, dass ich wieder dabei bin. Und ich mich erst recht!

Was war das Besondere an dieser Reha? - denn es gab ja leider immer wieder Rehaphasen nach Verletzungen in Deiner bisherigen Karriere?
Dies war eine sehr schwere Verletzung und mir war von vornherein klar, dass es eine sehr langwierige Pause werden würde. Aber gerade aus diesem Grund war ich froh, mit den Leuten meines Vertrauens, Holger Just und Basti Beutler, den langen Weg der Reha gehen zu können.

Was zeichnet Deiner Meinung nach das medicos.AufSchalke als interdisziplinäres ambulantes Gesundheits- und Rehabilitationszentrum aus?
Eine kompetente und sportartspezifische Rundumbetreuung für Profis und solche, die es werden wollen. Das ärztliche und therapeutische Team arbeiten sehr eng miteinander, was zu jeder Zeit eine individuelle und meinem jeweiligen Therapieprozess angepasste Betreuung ermöglichte.

Christian Pander (links) mit Holger Just, Leiter Therapie medicos.AufSchalke (rechts) beim Rehatraining

Wirst Du noch weitere Trainingsbegleitende Therapiemaßnahmen in Anspruch nehmen, um Deinen Rehabilitationserfolg zu stabilisieren?
Das liegt in erster Linie an unserem Trainingsplan und wie viel Spielraum er mir für die Prävention bietet, aber gerade bei so einer Verletzung ist es wichtig, dass man immer wieder gezieltes, zusätzliches Training macht.

Du bist mehrfach operiert und hast immer wieder körperliche Rückschläge verkraftet. Gab es Momente, in denen Du ans Aufgeben gedacht hast?
Die gab es leider. Gerade nach dem ich mir wieder das Innenband gerissen habe und es hieß: Operation und 6 Monate Pause. Da fällt man in ein Loch, weil ich persönlich leider zu genau weiß, was für eine schwere Zeit man vor sich hat.

Du warst lange verletzt. Hast Du Bedenken, den Anforderungen und Erwartungen Deines Teams nicht gerecht zu werden?
Auf gar keinen Fall. Das ganze Team weiß, dass ich eine nicht einfache Zeit hinter mir habe und bietet mir sehr viel Unterstützung.

Was ist momentan Dein größter Wunsch?
Gesundheit!!! Ich denke jeder, der schon mal krankheitsbedingte Phasen überstehen musste, merkt ganz schnell, dass diese kleine ,,Selbstverständlichkeit“ nun mal sehr, sehr wichtig ist!

v.l.: Holger Just, Leiter Therapie medicos.AufSchalke, Christian Pander, Sebastian Beutler, Physiotherapeut medicos.AufSchalke

Interview: 06.04.2010
Geführt von: Holger Just / Yvonne Lehmann